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Infothek der Karriereberatung

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Berufsorientierung

Wer sich beruflich orientiert, der verschafft sich einen Überblick – alleine oder mit Hilfe von Organisationen, Programmen und auch privaten Kontakten. Die Berufsorientierung ist abzugrenzen von den Begriffen Berufsberatung, Berufsvorbereitung und Arbeitsberatung. Hilfreich ist hier eventuell die Vorstellung, dass die Berufsorientierung auch abhängig ist vom Elternhaus, von anderen wichtigen Bezugspersonen (Lehrern, Peers, Vorbildern etc.) und auch von den lokalen Gegebenheiten (z. B. viele unterschiedliche Unternehmen vor Ort). D. h. die Berufsorientierung beginnt also meist VOR dem Schuleintritt, ist zu dieser Zeit aber ein unbewusster Vorgang.

Berufsorientierung ist für jüngere Menschen/Schüler und Studenten relevant und in manchen Bundesländern bereits im Bildungsplan verankert, so dass die Kindern ausreichend Zeit haben, sich anhand von Praktika, Materialien der Bundesagentur für Arbeit, politischen Bildungsprogrammen und anderen berufsorientierenden Maßnahmen (Projektwochen, Betriebserkundungen) über mögliche Berufe zu informieren.

Der Prozess der Berufsorientierung ist meist langwierig und hängt eng mit der eigenen Lebensplanung zusammen. Und obwohl sich auch der deutsche Arbeitsmarkt wandelt, ist es nicht ohne Hürden, den Beruf im Laufe eines Lebens zu wechseln. Der Berufsorientierung sollte daher ausreichend Raum gegeben werden.

Die zentrale Frage lautet „Was will ich (später) beruflich machen?“. Da eine Antwort von vielen Faktoren abhängt, sollten die jungen Menschen rechtzeitig, also deutlich vor Schul- oder Studienabschluss, über diese Frage nachdenken und sich umfassend informieren.

Wenn die besuchte Schule wenig Hilfestellung anbietet, stehen für die Berufsorientierung zur Verfügung:

  • Bundesagentur für Arbeit
  • Industrie- und Handelskammern
  • Online-Tests, Apps & Datenbanken (BerufeNet)
  • Coaches und Karriereberater
  • Messen & Veranstaltungen
  • „Career-Days“ von Unternehmen
  • Magazine, Broschüren


Im weiteren Verlauf und in der Auseinandersetzung mit Info- und Beratungsstellen werden die Fragen zur Berufswahl konkreter: z.B. „Welche Fähigkeiten und Interessen habe ich?“, „Welche Rahmenbedingungen sind mir beruflich wichtig“ , „Welche Anforderungen werden in diesem Beruf an mich gestellt?“ etc.

Hier sind die Übergänge zur Berufsberatung fließend. Hierbei ist es wichtig, eine Berufswahl nicht nur von den persönlichen Interessen abhängig zu machen, sondern sich auch immer die konkreten Bedingungen eines jeweiligen Berufes genau anzusehen, damit man entscheiden kann, ob das Arbeitsumfeld und die Verdienstmöglichkeiten zu den eigenen Vorstellungen passen.

Wenn sich bereits berufstätige Menschen noch einmal neu orientieren wollen, dann führt sie das zu einem Neuanfang, z.b. einem Studium oder einer Umschulung bzw. sie schaffen den Wechsel über einen Quereinstieg in eine neue Branche. Hierbei kann eine professionelle Karriereberatung helfen, um herauszufinden, welche Berufsmöglichkeiten zur eigenen Person und den Erwartungen an einen neuen Arbeitsplatz passen.

Heutzutage ist es nicht mehr so unüblich, dass man innerhalb eines Berufslebens die Branche bzw. den Beruf noch einmal wechselt und sich weiter- oder umqualifiziert (Stichwort: Flexikarriere). Eine Bestandsaufnahme zur Neuorientierung kann hierfür im Rahmen einer Karriereberatung hilfreich sein.

Diese Infothek ist eine Zusammenstellung der wesentlichen Begriffe, die in der Karriereberatung, Bewerbungsberatung und im Jobcoaching verwendet werden. Es soll unseren Klienten sowie Karriereberatern, Bewerbungs- und Jobcoaches als Nachschlagewerk dienen. Alle Fotos und Texte auf dieser Website unterliegen dem Copyright. Jegliche Vervielfältigung oder Verbreitung als Ganzes oder in Teilen bedarf der schriftlichen Zustimmung des Autors.